Guten Morgen {{vorname}}
Was hat einen Beutel und hüpft an einem Sommerlager vorbei? Richtig, ein Känguru, das gerade im Aargau gesehen wurde. Mehr zu dieser aufregenden Sichtung erfährst du weiter unten.
Das eine oder andere Aufregende dürftest du am Wochenende beobachten, falls du die Street Parade besuchst. Sie dürfte übrigens bei schönstem Wetter und heissen Temperaturen stattfinden – morgen werden es knapp über 30 Grad. Also: Viel Wasser trinken und Pausen im Schatten nicht vergessen. 🌞
Schweiz · Ausbildung
Das Interesse an Geisteswissenschaften schwindet

Die Studienwahl ist heute stärker arbeitsmarktorientiert und weniger interessengeleitet. (Foto: Unsplash / Ilia Bronskiy)
Die Geisteswissenschaften verlieren Studierende – das zeigt eine neue Untersuchung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Gemäss dem Bericht studieren an den Schweizer Universitäten heute rund 38`000 Menschen Geisteswissenschaften - mehr als doppelt so viele wie vor 40 Jahren.
Dennoch verlieren diese Studienfächer an Gewicht, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Ihr Anteil an der Gesamtstudierendenzahl an den Universitäten ist seit 2003 von 41 auf 29 Prozent gesunken.
Die befragten Studienberater:innen gehen davon aus, dass die Sorge vor unsicheren Berufsaussichten sich auch auf die Studierendenzahlen auswirkt. Die Frage nach den Berufsaussichten sei in den vergangenen Jahren in den Vordergrund gerückt. Besonders seit der Coronapandemie sei zu beobachten, dass die Studienwahl stärker arbeitsmarktorientiert und weniger interessengeleitet sei. Und die beruflichen Perspektiven scheinen in geisteswissenschaftlichen Berufsbildern vergleichsweise oft wenig eindeutig.
Allerdings dürften die Entwicklungen der künstlichen Intelligenz die Berufs- und Studienwahl in den nächsten Jahren stark prägen – und könnten den Geisteswissenschaften zu einem unerwarteten Boom verhelfen.
Auch spannend: Ausländische Studierende bevorzugen MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dies liegt an besseren Arbeitsmarktchancen und Englisch als Unterrichtssprache. Jede dritte an einer Universität immatrikulierte Person studiert heute eines dieser Fächer, während es vor zehn Jahren knapp jede vierte Person war.
Schweiz · Gewalt
Ein weiterer Mann soll Frauen betäubt und missbraucht haben

Im Aargau soll sich ein zweiter Fall ereignet haben, bei dem ein Mann Frauen betäubte, missbrauchte und die Handlungen filmte.
(Screenshot: Watson / DPA)
Ein weiterer schwerer mutmasslicher Missbrauchsfall ereignete sich laut Watson im Aargau. Wie das gestern publizierte Urteil des Obergerichts zeigt, weist der Fall Parallelen zu jenem in Untersiggenthal AG auf.
Der betroffene Mann befindet sich seit August 2025 in Untersuchungshaft. Ihm werden schwere Sexualdelikte, Betäubungen mit K.o.-Tropfen oder ähnlichen Substanzen, heimliche Aufnahmen sexueller Handlungen mit seinen Opfern und Drohungen vorgeworfen.
Der Mann war bereits früher verurteilt worden, im aktuellen Verfahren werden ihm mehrere gravierende Sexualdelikte zur Last gelegt. Er soll die mutmasslichen sexualisierten Übergriffe gefilmt und das Material auch auf Pornoplattformen hochgeladen haben. Noch wurden nicht alle Speichermedien und Videos ausgewertet, die Staatsanwaltschaft rechnet laut SRF mit weiteren Missbrauchsopfern.
In den vergangenen Wochen sorgte der Fall um den angeklagten ehemaligen Aargauer SVP-Grossrat Patrick Frei für Entsetzen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mehrfach Frauen und eine Minderjährige mit K.-o.-Tropfen betäubt, missbraucht und die Taten gefilmt zu haben.
In diesem Fall kündigt SP-Bundesrat und Justizminister Beat Jans laut Blick eine interne Analyse an, die Gesetzeslücken und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten soll. Wer Opfer von Gewalt oder Machtmissbrauch werde, brauche den vollen Schutz des Staates.
Falls du Unterstützung brauchst, findest du diese hier bei der Opferhilfe.
Schweiz · Trockenheit
Armee fliegt Wasser auf die
Freiburger Alpen

Wegen Wassermangel und Trockenheit fliegt die Armee Wasser auf die Freiburger Alpen. (Screenshot: Keystone / Jean-Christophe Bott)
Die Trockenheit hat die Schweiz weiterhin im Griff: Die Armee versorgt nun vier Freiburger Alpen mit Wasser aus der Luft. Dies berichtet SRF. Seit gestern Morgen ist die Schweizer Luftwaffe im Einsatz und entlastet bis Freitag die private Swiss Helicopters AG, die bisher sechs Alpen im Kanton versorgt hat. Bis Ende der Woche versorgen das Helikopterunternehmen und die Armee die Freiburger Alpen mit rund 200`000 Liter Wasser.
Der Kanton hat für den Vivisbach-, den Greyerz- und den Sensebezirk die besondere Lage verhängt. «Wir wollen erreichen, dass das Vieh in den Alpen bleibt», sagt Christophe Bifrare, Amtschef Bevölkerungsschutz und Militär des Kantons Freiburg.
In den höheren Lagen gebe es, anders als im Tal, noch Gras. «Darum bringen wir das Wasser gezielt dorthin», so Bifrare. Auf den betroffenen Alpen stehen zahlreiche Rinder und weitere Nutztiere. Ohne zusätzliche Wasserversorgung könne die Situation für die Alpwirtschaft schnell kritisch werden – denn das Wasser ist für die Tiere wie für die tägliche Arbeit auf den Alpen gleichermassen wichtig.
Ein verfrühter Alpabzug wäre laut Bifrare mit vielen Problemen verbunden, unter anderem mit einem Futtermangel im Tal oder erheblichen Einbussen in der Käsebranche.
Kurioses
Hüpft ein Känguru durchs Sommerlager …

Wem gehört dieses Känguru?
(Screenshot: 20 Minuten / News-Scout)
Im Aargau hat jemand sein Känguru verloren. Kein Witz. Die Teilnehmer:innen eines Sommerlagers in Dietwil AG waren sich erst nicht ganz sicher, ob sie beim Mittagessen wirklich richtig gesehen haben, was da an ihnen am Waldrand vorbeihüpfte. Zunächst hielt die Gruppe das Känguru für einen sehr gross geratenen Hasen, berichtet 20 Minuten. Die Kinder legten dem Känguru noch Gurken und Salatblätter hin, allerdings hatte das Tier keinen Hunger und zog weiter.
Die Polizei sucht nun sowohl den oder die Besitzerin als auch das Känguru, das sich schnell aus dem Staub machte. Auf Anfrage bestätigt Vanessa Rumpold von der Kantonspolizei Aargau, dass eine Meldung über das Känguru eingegangen ist: «Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte das Tier allerdings nicht wiedergefunden werden.»
Kurz-News
Briefversand wird teurer · Die Post passt ihre Preise für Briefe ab Anfang 2027 an. Neu kosten Standardbriefe mit A-Post 1.40 Franken statt bislang 1.20 Franken, Standard-B-Post-Briefe steigen von einem auf 1.10 Franken. Die Listenpreise für nationale und internationale Paketsendungen bleiben laut SRF unverändert.
Seco prüft Strafe wegen IT-Chaos · Das Seco prüft nach monatelangen IT-Problemen bei den Arbeitslosenkassen finanzielle Konsequenzen. Dies berichtet 20 Minuten. Wegen IT-Störungen nach der Systemumstellung könnten nun Konventionalstrafen gegen den Softwareanbieter SAP verhängt werden. Trotzdem will das Seco weiter mit SAP zusammenarbeiten.
Besteigungen nach Erdrutsch eingestellt · Am Mittwoch kam es auf der Südseite des Matterhorns auf 3900 Metern zu einem schweren Erdrutsch. Verletzt wurde niemand. Der italienische Bergführerverein von Breuil-Cervinia hat Besteigungen bis auf Weiteres eingestellt, schreibt SRF.
International
Trump will US-Geburtsrecht einschränken · US-Präsident Donald Trump versucht nach seiner Niederlage vor dem Obersten US-Gericht erneut, das US-Geburtsrecht einzuschränken. Er unterzeichnete laut Zeit ein Dekret, mit dem gegen «Geburtstourismus» vorgegangen werden soll. Gemäss einem weiteren Dekret darf die US-Regierung Menschen die US-Staatsbürgerschaft nachträglich aberkennen.
Tourist mit Hantavirus infiziert · Ein französisch-argentinischer Staatsbürger, der sich im Juli als Tourist in Frankreich aufgehalten hatte, wurde positiv auf das Hantavirus getestet. Nach dem Aufenthalt in Frankreich wurde er laut 20 Minuten in Spanien isoliert. Wie das französische Gesundheitsministerium mitteilt, verfolge man die einzelnen Stationen seiner Reise nach.
🔧 Nützliches des Tages
Dance Dance Dance

Falls du noch Inspo für deine Wochenendpläne brauchst: Der Peace Rave in Zürich wäre eventuell einen Besuch wert.
(Foto: Peace Rave)
To Street Parade or not to Street Parade: Wenn du nicht voll in die Menschenmasse abtauchen, aber dennoch tanzen willst, sei dir der Peace Rave in Zürich empfohlen.
Der Open-Air-Event bildet am Samstag im Innenhof des Café Europa einen Treffpunkt für Freund:innen der elektronischen Musik. Präsentiert wird Peace Rave vom Roland, dem Studio Club, der Stereo Bar, Resonica und dem Café Europa – und die Veranstaltung ist der Start eines neuen Kulturformats.
Getanzt wird von 14 bis 23 Uhr auf zwei Floors, das ganze Line-up und alle Infos findest du hier. Viel Spass!
🎲 Rätsel zum Schluss
Errate im 6iBrief Rätsel das gesuchte Wort in höchstens sechs Versuchen. Jeden Tag gibts ein neues Wort zu erraten.
So funktioniert es:
Du gibst ein Wort ein.
Grün: Buchstabe ist richtig und am richtigen Ort.
Gelb: Buchstabe ist im Wort, aber an der falschen Stelle.
Grau: Buchstabe kommt im Wort nicht vor.
Viel Spass beim Knobeln!
Schöns Weekend ✨
Vanja
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