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Ich habe die Fotos des gestrigen Empfangs der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in Zürich gesehen. Und ich finde, man kann die emotional aufgeladene Stimmung unter den Tausenden Fans auf den Bildern richtig spüren!
Besonders die kleinen Fans freuten sich, ihre Sporthelden nach dem WM-Aus zu feiern. Mein Kollege Yann Bartal war vor Ort und hat die Eindrücke der stimmungsvollen Nati-Rückkehr aufgeschrieben.
Schweiz · Fussball
Emotionaler Empfang der Schweizer Nati nach WM-Aus

Fans feierten die Schweizer Nationalmannschaft auf dem Turbinenplatz in Zürich. (Foto: Yann Bartal)
Das WM-Aus der Schweizer Nati schmerzte Team und Fans gleichermassen. Umso schöner wurde die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft nach ihrer Rückkehr aus den USA gestern Mittag auf dem Zürcher Turbinenplatz von Tausenden Menschen empfangen, wie Tsüri berichtet.
Schon vor halb neun Uhr morgens füllten sich die ersten Reihen und Fans warteten ungeduldig auf die WM-Viertelfinalisten. Mein Kollege, Tsüri-Redaktor Yann Bartal, beschreibt einen herzlichen Empfang: Viele Kids hofften auf Autogramme, in der Menge wurde gesungen, gefeiert und, ja, natürlich fehlte auch Baschis Klassiker «Bring en hei» nicht.
Nati-Trainer Murat Yakin zeigte sich stolz auf die Leistung seines Teams. «Wir waren dem amtierenden Weltmeister nicht nur ebenbürtig, sondern teilweise überlegen», sagte er auf der Bühne. Yakin fand aber auch, dass mehr drin gelegen wäre. Besonders gefeiert wurde der Stürmer Breel Embolo, der auf der Bühne so wirkte, als würde er sich lieber verstecken wollen: Die Fans begrüssten den Spieler, der nach einer Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz flog und sein Team damit in Unterzahl zurückgelassen hatte, mit grossem Applaus.
Ein besonders emotionaler Moment für die Nati: Als sich das Team die WM-Highlights auf der Grossleinwand ansah. ⚽
Schweiz · Femizid
Explosion nach Fahndung wegen Femizid

Nach einem Femizid im Tessin soll der mutmassliche Täter die Polizei in eine Sprengfalle gelockt haben. (Screenshot: 20 Minuten / Rescue Media)
Ein 59-Jähriger tötete in Faido im Tessin mutmasslich seine Ex-Frau und soll danach Einsatzkräfte gezielt in eine Sprengfalle gelockt haben, berichtet 20 Minuten. Bei der Explosion in einem Wohnhaus in Leontica, in dem sich der Mann verschanzt hatte, starb der mutmassliche Täter. Fünf Polizisten wurden verletzt.
Vergangenen Donnerstagabend ging ein Notruf bei der Einsatzzentrale ein, nachdem eine 56-jährige Frau in einer Blutlache liegend in der Nähe des Spitals gefunden wurde, berichtet SRF. Das Spitalpersonal erklärte der Polizei, dass das Opfer im Lauf des Nachmittags Besuch von einem Mann erhalten habe. Dabei handelte es sich um ihren Ex-Ehemann, von dem die Frau seit zwanzig Jahren getrennt lebte. Er wurde zur Fahndung ausgeschrieben.
Nachdem der Mann den ganzen Tag auf der Flucht gewesen war, gab er mehrere Schüsse ab. Dadurch sei die Polizei auf das Haus aufmerksam geworden, in dem er sich versteckt hatte. Als die Einsatzkräfte ins Gebäude drangen, kam es zur Explosion. Der 59-Jährige hatte einen gefährlichen Sprengstoffcocktail vorbereitet. «Vielleicht war es eine Falle für uns», sagte Andrea Cucchiaro, Leiter der Spezialeinsatzgruppe der Tessiner Kantonspolizei bei einer Medienkonferenz am Montag in Bellinzona.
Der Verband Schweizerischer Polizeibeamter wertet den Fall als «Weckruf» und fordert nun ein härteres Vorgehen gegen Femizide und mehr Personal für die Polizeikorps.
Schweiz · Tourismus
Influencer:innen werben für Crans-Montana

Ist es nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana zu früh, für touristischen Alltag zu werben? (Screenshot: Nau / Keystone)
Ist das pietätlos? Ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana spürt das Gebiet die Auswirkungen auf den Tourismus. Nach dem Brand in der Bar Le Constellation, bei dem 41 Menschen starben und 115 Personen verletzt wurden, verzeichneten Restaurants und Hotels grosse Einbussen und mussten teilweise schliessen. Die Besuchs- und Umsatzzahlen sind, so der Stand im Juni, laut Nau um mehr als 60 Prozent eingebrochen.
Hotels und Tourismusverantwortliche wollen Crans-Montana für Gäste wieder attraktiv machen. Und offenbar spielen dabei Influencer:innen eine Rolle, wie die Plattform berichtet. «Zu Beginn des Jahres haben wir aus Respekt gegenüber den Opfern und ihren Familien sämtliche Werbeaktivitäten bewusst ausgesetzt», sagt Direktor Bruno Huggler. Anschliessend sei die Kommunikation schrittweise und mit grosser Zurückhaltung wieder aufgenommen worden. Huggler hofft, dass der Ort wieder stärker als Ferienort wahrgenommen wird.
Auf Social Media posten derweil nationale und internationale Influencer wie Frieda Hotel oder Nicole Arruda Ferienfotos aus einem Luxushotel im Ort. Zu früh? Tourismusexperte Christian Gressbach findet, dass eine Destination wie Crans-Montana nach angemessener Zeit wieder «touristischen Alltag zeigen» dürfe. «Nach meinem Eindruck hat die Tourismusorganisation von Crans-Montana diesen Übergang insgesamt zurückhaltend und respektvoll gestaltet», sagt er. Wichtig sei ein transparenter Umgang.
Gemäss Huggler arbeite man bei Crans-Montana Tourismus und Kongress als Teil der Kommunikationsstrategie seit vielen Jahren mit Influencern. Derzeit seien aber «keine spezifischen Kooperationen mit Content Creators für Crans-Montana geplant», so Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion.
Wie findest du es, wenn Influencer:innen für Crans-Montana werben?
Zahl des Tages
50,1 Millionen

In New York wurde das T-Rex-Skelett «Gus» versteigert.
(Screenshot: BBC / Matthew Sherman)
Was würdest du machen, wenn du 50 Millionen Franken auf dem Konto hättest? Ein Boot kaufen? Alles für einen guten Zweck spenden? Dir goldene Grillz einsetzen lassen? Es gibt da draussen eine ultrareiche Person, die vor Kurzem aufwachte und sich dachte: Hey, weisch was wäre richtig nice, wenn ich mir heute einen Dinosaurier kaufe.
In New York wurde nämlich gerade an einer Sotheby's-Auktion für 50,1 Millionen US-Dollar das Skelett eines Tyrannosaurus Rex versteigert, der teuerste Dinosaurier aller Zeiten. Dies berichtet die BBC.
Das Fossil, das liebevoll Gus getauft wurde, ist beeindruckende 67 Millionen Jahre alt und über vier Meter hoch. Mit über sechzig Prozent seiner Knochen intakt, ist es eines der vollständigsten Exemplare, die je gefunden wurden. Entdeckt wurde es 2021 im US-Bundesstaat South Dakota. Wer Gus ersteigert hat, ist nicht bekannt. 🦖
Kurz-News
Schüsse in Regensdorf · Am Dienstagmorgen löste ein 27-Jähriger, der sich in Regensdorf bei Zürich in einer Wohnung verschanzte, laut NZZ einen Grosseinsatz der Polizei aus. Anwohner hatten Schüsse aus einem Wohnhaus gemeldet. Stunden später konnte er verhaftet werden. Der Mann war Nachbar:innen bereits in der Vergangenheit mit seinem Verhalten aufgefallen.
Wanderer stirbt nach Sturz · Nach einem Sturz auf einem Wanderweg bei Mund im Oberwallis ist ein 70-jähriger Wanderer gestorben, wie Watson berichtet. Der Mann war Ende Juni im Gebiet Gumperwald in die Tiefe gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Am Montag erlag er seinen Verletzungen. Die Walliser Staatsanwaltschaft untersucht nun die genauen Umstände.
Rekord-Temperatur in Aare · Die Aare in Bern hat am Dienstagnachmittag mit 24,82 Grad die höchste je gemessene Temperatur erreicht, wie SRF berichtet. Der bisherige Rekord wurde mit 24,13 Grad Ende Juni gemessen. Der frühere Bestwert von 24,12 Grad stammte vom 4. August 2022.
International
Sechs Tote bei Brand in Brüssel · Bei einem Brand in einem Hochhaus in Brüssel starben sechs Menschen und mehrere Personen wurden verletzt. Das Gebäude befand sich im Bau. Die Opfer wurden in einem steckengebliebenen Aufzug gefunden. Die Brandursache ist noch unklar, wie BBC berichtet.
ICE stellt Fahrzeugkontrollen ein · Die US-Einwanderungsbehörde ICE stellt laut US-Medien nach zwei erneuten Todesfällen einen Grossteil der Fahrzeugkontrollen ein. Dies berichtet der Spiegel. Innert weniger Tage kam es zu zwei tödlichen Schusswaffeneinsätzen bei Verkehrskontrollen in Texas und Maine. Eine offizielle Bestätigung für das Aussetzen der Kontrollen steht aus.
🔧 Nützliches des Tages
Drei Filmtipps zur Abkühlung

Rumliegen, Film glotzen, abkühlen: Wie wär's zum Beispiel mit «Saltburn»? (Foto: Courtesy of Prime - Amazon Content Services LLC)
Endlich kühlt es nach der Hitzewelle ein wenig ab. Das scheint mir ein guter Moment zu sein, um euch drei sommerliche Filmtipps zur Abkühlung zu liefern:
Call Me by Your Name (2017): 1983 in Norditalien. In diesem Coming-of-Age-Drama verbringt der 17-jährige Elio (Timothée Chalamet) den Sommer mit seinen Eltern in einer Villa. Und verliebt sich in den Assistenten seines Vaters, den attraktiven Oliver (leider: Armie Hammer). Diese Bilder, diese Schlussszene – vielleicht der Sommerfilm. Den Trailer gibt's hier.
Now and Then (1995): 1995 in einem Kaff in Indiana. Vier Frauen treffen für die Beerdigung ihrer Freundin nach vielen Jahren wieder in ihrer Heimatstadt aufeinander. Gemeinsam erinnern sie sich an diesen einen Sommer 1970, in dem sie zusammen die Höhen und Tiefen des Teenie-Daseins erlebten. Schöner Film über Girlhood mit super Besetzung: Unter anderem spielen Christina Ricci, Thora Birch und Demi Moore mit. Für den Trailer bitte hier lang.
Saltburn (2023): England, Mitte der 2000er-Jahre. Oliver (Barry Keoghan) findet an der Universität Oxford keine Freunde. Als ihn der charmante und reiche Studi Felix (Jacob Elordi) auf das Anwesen seiner Familie einlädt, beginnt ein Sommer, der alles verändert. Absolut wilder Thriller mit einem Banger Soundtrack. Hier gibt's den Trailer.
🎲 Rätsel zum Schluss
Errate im 6iBrief Rätsel das gesuchte Wort in höchstens sechs Versuchen. Jeden Tag gibt's ein neues Wort zu erraten.
So funktioniert es:
Du gibst ein Wort ein.
Grün: Buchstabe ist richtig und am richtigen Ort.
Gelb: Buchstabe ist im Wort, aber an der falschen Stelle.
Grau: Buchstabe kommt im Wort nicht vor.
Viel Spass beim Knobeln!
Bis dann ✨
Vanja
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