Guten Morgen {{vorname}}
Heute feiert der grossartige Tennisspieler Rafael Nadal seinen 40. Geburtstag. Feliz cumpleaños, el toro!
Eine gute Gelegenheit auch, sich mal wieder das Video anzuschauen, in dem Rafa und Roger Federer Werbung für einen bevorstehenden Charity-Match machen sollen.
Ich garantiere dir: Danach startest du gut gelaunt und mit Tränen in den Augen in den Tag.
Schweiz · 🗳️
Knappe Mehrheit gegen 10-Millionen-Initiative

Diese Pürli kennen keinen Dichtestress. (Foto: Unsplash/Etienne Girardet)
Kurz vor der Abstimmung vom 14. Juni dreht der Wind bei der SVP-Zuwanderungsinitiative: Laut einer neuen Tamedia-Umfrage wollen 52 Prozent der Befragten die Vorlage ablehnen, während 47 Prozent dafür sind.
Ausschlaggebend für den Trend ist ein Meinungsumschwung bei den Frauen und in den Agglomerationen, die beide mehrheitlich ins Nein-Lager gekippt sind.
Auch bei den Parteien im politischen Zentrum verliert die Initiative an Boden: Bei der Mitte-Partei sank die Zustimmung von 47 auf 37 Prozent. Die FDP-Basis bleibt mit 47 Prozent Nein zu 43 Prozent Ja gespalten.
Politologe Fabio Wasserfallen, der die Umfrage durchgeführt hat, sagt: «Ins Zentrum rückte die Frage, ob die Initiative die richtige Lösung für die Problematik der Zuwanderung ist.»
Offen bleibt, wie sich das Messerattentat in Winterthur auf das Resultat auswirkt, da die Umfrage kurz vor dem Vorfall stattfand.
Auch bei der zweiten Vorlage vom 14. Juni, bei welcher der Bundesrat den Zugang zum Zivildienst erschweren will, zeichnet sich ein enges Ergebnis ab. Laut der Umfrage ist das Rennen komplett offen: Das Verhältnis zwischen Befürwortern und Gegnern liegt derzeit bei exakt 48 zu 48 Prozent.
Schweiz · 💰
Bundesfinanzen: Keller-Sutter erwartet «klare Entspannung»

Sparmassnahmen schubladisiert: KKS. (Screenshot: NZZ/Anthony Anex)
Good News in der NZZ: Die Schweizer Finanzlage hellt sich rascher auf als erwartet. Wie Finanzministerin Karin Keller-Sutter (FDP) gestern im Nationalrat bekannt gab, kann das Budget 2027 voraussichtlich ohne zusätzliche Kürzungen erstellt werden.
Grund dafür sind unerwartet hohe Einnahmen aus der Gewinnsteuer von Unternehmen, insbesondere in den Kantonen Luzern, Zürich und Basel-Stadt. Der Anstieg sei dort allerdings auf einige wenige Unternehmen konzentriert, so die Bundesrätin.
Zwar steigen die Ausgaben für Asyl und Sozialversicherungen um rund 300 Millionen Franken. Dennoch sagte Keller-Sutter: «Unter dem Strich erwarten wir aus heutiger Sicht eine klare Entspannung.» Die im April vorsorglich vorbereiteten Sparmassnahmen können also vermutlich schubladisiert werden. Davon profitieren unter anderem die Bahnen, die ETH und das Bundespersonal.
Trotz der guten Nachrichten verwies die Bundesrätin auf «grosse Unsicherheiten» wie die OECD-Mindeststeuer. Zudem bleiben die Milliardenprobleme bei der Armee und der AHV ungelöst.
Schweiz · 🔋
Illegale Energydrinks im Schweizer Handel

Wie gesund kann ein Getränk sein, auf dem «Monster Killer Brew» steht? (Screenshot: SRF)
In der Schweiz sind etliche Energydrinks im Umlauf, die den gesetzlichen Grenzwert für Koffein deutlich überschreiten. Eine Stichprobe von SRF Investigativ in Onlineshops und im spezialisierten Getränkehandel deckte zehn Produkte auf, die eigentlich nicht im Verkauf sein dürften.
In der Schweiz gilt ein Maximum von 160 Milligramm Koffein pro halben Liter. Die getesteten illegalen Drinks enthielten dagegen 180 bis über 338 Milligramm. Bei Grossverteilern wurden keine Mängel festgestellt.
Ein Labor testete 27 Getränke und bestätigte die Grenzwertüberschreitungen bei zehn Produkten offiziell. Besonders negativ fiel der «Monster Energy Killer Brew Loca Moca» auf, der statt der deklarierten 300 Milligramm sogar über 338 Milligramm Koffein enthielt.
Behörden und Händler reagierten prompt. Das Kantonslabor Zug ordnete umgehend einen Rückruf für das betroffene Monster-Produkt sowie sechs weitere Geschmacksrichtungen an. Mehrere Onlineshops nahmen die beanstandeten Marken wie «Snowman» oder «Monster» sofort aus dem Sortiment.
Ein zu hoher Konsum von Koffein kann bei Jugendlichen, der Hauptzielgruppe der bunten Dosen, zu Herzrasen, Nervosität und Schlafstörungen führen.
Zahl des Tages
⅓

Zahl der Temposünder:innen nimmt zu. (Foto: Unsplash/Sascha Bosshard)
Auf Schweizer Strassen ist im Schnitt jede:r dritte Fahrzeuglenker:in zu schnell unterwegs. Eine neue Erhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) zeigt, dass die Zahl der Temposünder:innen bei den Limiten 50, 80 und 120 km/h im Vergleich zu vor sechs Jahren zugenommen hat.
BFU-Direktor Stefan Siegrist warnt im Tages-Anzeiger vor politischen Forderungen nach höheren Tempolimits: Es gäbe viele Tote und Schwerverletzte. Gemäss BFU ist bereits heute jeder achte schwere Verkehrsunfall in der Schweiz auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen.
Besonders nachts und am Wochenende wird das Limit häufig ignoriert. Erstaunlicherweise überschreiten Autos und Lieferwagen die Grenzen bei Tempo 50, 80 und 120 öfter als Motorräder.
Ein positiver Trend zeigt sich in Tempo-30-Zonen, wo inzwischen 65 Prozent der Fahrzeuge vorschriftsgemäss fahren. Das BFU führt dies auf eine höhere Akzeptanz zurück. Eine auffällige Ausnahme bilden jedoch schnelle E-Bikes (bis 45 km/h): In 30er-Zonen ignorieren 37 Prozent der E-Biker:innen das Limit – nachts fährt sogar fast die Hälfte zu rasant.
Kurz-News
20 Millionen für Opfer von Crans-Montana · Der Bund soll sich mit höchstens 20 Millionen Franken an Vergleichen am runden Tisch für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana beteiligen. Dies hat der Ständerat mit 36 zu 7 Stimmen beschlossen. Das Geld soll als Anreiz dienen, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden, berichtet die NZZ. Justizminister Beat Jans (SP) sprach sich im Rat erfolglos gegen feste Verhandlungsregeln aus. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat.
Opferhotline 142 verzeichnet hohe Nachfrage · Die neue Schweizer Opferhotline 142 wird in den ersten Wochen stark genutzt: Täglich gehen rund 100 Anrufe von Gewaltbetroffenen oder Angehörigen ein. Etwa 80 Prozent der Ratsuchenden sind Frauen, wobei die meisten Gespräche nachmittags stattfinden. Die Hemmschwelle für einen Anruf ist wegen Scham und Selbstzweifeln oft hoch, schreibt der Tages-Anzeiger. Bund und Kantone planen nun eine Kampagne, um das kostenlose Angebot bekannter zu machen.
EMS-Chemie sucht Personal in der EU · Während die SVP mit ihrer 10-Millionen-Schweiz-Initiative gegen Zuwanderung kämpft, wirbt die EMS-Chemie von SVP-Vizepräsidentin Magdalena Martullo-Blocher aktiv um Fachkräfte in der EU. Gemäss Recherchen von RTS schaltete das Unternehmen internationale Stelleninserate, da in der Schweiz für bestimmte Berufe zu wenig Personal ausgebildet werde. Politiker:innen der Mitte kritisieren dieses Verhalten als Heuchelei.
International
Iran bricht Gespräche mit USA ab · Nach Wochen der Stagnation hat der Iran die indirekten Verhandlungen mit den USA beendet. Grund dafür ist der andauernde Krieg Israels gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon, berichtet die SDA, nachzulesen bei Nau. Teheran drohte zudem mit einer direkten Konfrontation, sollte die israelische Aggression anhalten. US-Präsident Donald Trump widersprach: Die Gespräche würden fortgeführt.
UNO warnt vor historisch starkem El Niño · Die UNO warnt vor einer neuen Phase des Wetterphänomens El Niño, die in wenigen Wochen beginnen könnte. Laut der Weltorganisation für Meteorologie dürfte sich das Phänomen im Laufe des Jahres 2026 verstärken und weltweit Extremwetter antreiben. Forschende befürchten sogar einen der stärksten «Super-El-Niños» seit Jahrzehnten, heisst es im hübsch aufbereiteten Artikel der BBC. In Kombination mit dem Klimawandel drohen Dürren, Brände und Überschwemmungen.
💜 Nützliches des Tages
Ube

Lila, Lila. (Foto: Unsplash/Eiliv Aceron)
Ube sei plötzlich überall, schreibt Danja Nüesch in einer amüsanten Glosse auf SRF. Die lila Yamswurzel aus Asien erobere gerade Cafés und soziale Medien. Konsumieren könne man sie gekocht, püriert oder als Pulver.
Das Tolle an der Knolle, die ein bisschen wie Süsskartoffel schmecke, sei ihre knallige Farbe, schreibt die Autorin. Der Hype lässt sie indes kalt: «Ein Cappuccino mit lila Schaum? Call me conservative – da sehe ich rot.»
Wenn du jetzt trotzdem «gluschtig» geworden bist auf einen violetten Drink: Die Kollegen von 20 Minuten, die den Trend natürlich bereits im Winter aufgespürt haben, liefern dir hier ein Rezept für eine Ube Hot Chocolate.
🎲 Rätsel zum Schluss
Errate im 6iBrief Rätsel das gesuchte Wort in höchstens sechs Versuchen. Jeden Tag gibts ein neues Wort zu erraten.
So funktioniert es:
Du gibst ein Wort ein.
Grün: Buchstabe ist richtig und am richtigen Ort.
Gelb: Buchstabe ist im Wort, aber an der falschen Stelle.
Grau: Buchstabe kommt im Wort nicht vor.
Viel Spass beim Knobeln!
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