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Guten Morgen {{vorname}}
Sprechen wir über den Elefanten im Raum. Er ist rosa, neu und, wie ich finde, sehr hübsch geraten: Der 6iBrief hat einen kleinen Refresh erhalten. 💅💕
Na, wie findsch? Ich hoffe, das neue Design gefällt dir. Und ich wünsche eine gute Lektüre. Heute habe ich dir für den Start in den Tag ein Päckli aus News zum Datenklau bei Pensionskassen, dem Streit um den Glasfasernetzausbau und einem traurigen Fall von vernachlässigten Tieren geschnürt.
Schweiz | Wirtschaft
Streit um Glasfasernetzausbau: Bundesverwaltungsgericht gibt Swisscom recht

Jahrelanger Streit mit der Weko: Die Swisscom bekam Recht vom Bundesverwaltungsgericht.
© NZZ / Arnd Wiedmann / Reuters
Das Bundesverwaltungsgericht heisst eine Beschwerde der Swisscom gegen die Wettbewerbskommission Weko gut. Dies berichten die NZZ und SRF. Gemäss Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts hat sich die Swisscom gegenüber anderen Telekomunternehmen beim Ausbau des Glasfasernetzes nicht unzulässig verhalten.
Du fragst dich vielleicht: Hä was, worum gehts genau?
Der Streit um den ✨Glasfasernetzausbau✨ dauert schon einige Jahre an: Im Dezember 2023 entschied die Weko, dass die Swisscom eine marktbeherrschende Stellung missbraucht habe. Vor zwei Jahren hatte die Weko eine Busse von gut 18 Millionen Franken gegen die Swisscom ausgesprochen und Massnahmen angeordnet. Dagegen legte die Swisscom beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein.
Grund war ein Disput um eine Technologie beim Ausbau des Glasfasernetzes, die Swisscom 2020 vorstellte und mit der sich mehrere Kund:innen eine Leitung zur Anschlusszentrale teilen. Andere Internetanbieter sahen sich benachteiligt.
Gemäss Einschätzung des Bundesverwaltungsgerichts habe die Swisscom im Markt, der von der Weko als relevant bezeichnet wurde, gar keine marktbeherrschende Stellung. Aus diesem Grund könne es keine Wettbewerbsverletzung geben – und die Verfügung, welche die Weko gegen die Swisscom erlassen hat, wird damit aufgehoben. Genauso wie die ausgesprochene Strafzahlung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden.
Schweiz | Cyberattacke
Mehr Pensionskassen könnten von Datenklau betroffen sein

Cyberangriff auf PK Softech: Unter anderem könnten bei der Migros-Pensionskasse Daten abgegriffen worden sein. © Tages-Anzeiger / Celia Nogler
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass beim Hackerangriff auf eine externe Softwarefirma der Pensionskasse des Bundes Publica auch vertrauliche Personendaten betroffen sein könnten. Der Hackerangriff richtete sich gegen den Softwarelieferanten der Pensionskasse, PK Softech AG, darüber konnte sich der Angreifer Zugang zu Publica-Daten verschaffen.
Wie der Tages-Anzeiger jetzt berichtet, könnten immer mehr Pensionskassen vom Datenklau betroffen sein. Die Ermittlungen der Behörden laufen, teilt PK Softech mit. Der Kreis betroffener Vorsorgeeinrichtungen erweitert sich – aber ob und welche Versichertendaten abgegriffen wurden, ist bei vielen Kassen unklar. Eine davon ist die Migros-Pensionskasse. Ob und in welchem Ausmass Daten abgeflossen seien, werde abgeklärt. Für Versicherte bestehe vorerst kein Handlungsbedarf.
Die Pensionskasse der Post bezieht Software zur Verwaltung von Versichertendaten ebenfalls von der PK Softech AG. Für ihre Kund:innen gibt es Entwarnung: Die Daten bei der PK Softech AG seien anonymisiert und besonders schützenswerte Personendaten seien gar nicht erst dort gespeichert.
Auch die Bernische Pensionskasse (BPK) sowie die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK) haben mitgeteilt, dass sie zu den Kunden von PK Softech gehören. Der Kanton Bern schreibt, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise gebe, dass Daten der beiden Pensionskassen gestohlen worden seien – ausschliessen könne man diesen Fall aber nicht.
Schweiz | Tierschutz
Vernachlässigte Pferde und Hunde:
53 Tiere im Fricktal beschlagnahmt

Die Tierhalterin findet, es gebe keinen Grund, ihr die Tiere wegzunehmen.
© Tele M1
Im Fricktal (AG) beschlagnahmte der Veterinärdienst am Mittwoch auf einem Hof 13 Pferde und 40 Hunde, wie Watson berichtet. Die 53 Tiere seien in zu kleinen und dunklen Boxen gehalten und vernachlässigt worden – ausserdem erhielten sie ungenügendes Futter.
Die Halterin wurde Ende Februar mit einem Tierhalteverbot belegt und sollte ihre Tiere bis Mitte Juli abgeben. Doch laut Veterinärdienst verhielt sie sich unkooperativ, weshalb dieser die Tiere vor wenigen Tagen abholte. Das Verbot untersagte der Besitzerin die Haltung, Betreuung und Zucht von Tieren in der ganzen Schweiz.
Die Frau habe immer wieder gegen das Gesetz verstossen, sagt die stellvertretende Aargauer Kantonstierärztin Melanie Kocher zu SRF. Bei der Abholung wurden wieder Verstösse gegen das Tierschutzgesetz festgestellt: Die Hunde hatten kein Trinkwasser und die Pferde waren in einem ungepflegten Zustand. Deshalb wurde eine Strafanzeige erstattet.
Traurig: Ein Pferd musste aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes gar eingeschläfert werden. Gegenüber Tele M1 sagt die Halterin C.G.: «Es gibt keinen Grund, die Hunde hier aus dem Haus rauszuholen. Im Gegenteil – die haben den Tieren jetzt einen seelischen Schaden hinzugefügt.» Wie Blick schreibt, wurden der Halterin wenige Tiere zurückgelassen, gemäss Tele M1 vier Hunde. Die anderen Tiere werden durch den Veterinärdienst weitervermittelt.
Zahl des Tages
14 Minuten

Die Premiere von Katie Zacharia floppte.
© Spiegel / Samuel Corum / UPI Photo / IMAGO
Gibt es irgendjemanden da draussen, der vor dem ersten Tag in einem neuen Job gut schläft? Eine neue Stelle anzutreten, kann nervenaufreibend sein, wer kennt es nicht. Richtig blöd läufts, wenn man sich am ersten Tag einen Fail leistet und die ganze Welt zuschaut.
So geschehen im Weissen Haus: Wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump ankündigte, dass die konservative frühere «Fox News»-Fernsehkommentatorin und «treue Anhängerin» seiner Maga-Bewegung Katie Zacharia seine neue Pressesprecherin wird, trat Zacharia gestern in Washington, D.C. vor die Medien. Es lief, nun, nicht so gut.
Nur 14 Minuten dauerte ihre erste Pressekonferenz laut der Welt – und Clips davon gingen viral. So hatte die Sprecherin deutlich Mühe, sich an ihr Skript zu halten, las ihren Monolog mehrheitlich ab und verhaspelte sich mehrfach.
Statt «mein Ehemann» sagte sie etwa «mein Präsident» und nutzte die Zeit vor allem, um Trump in höchsten Tönen zu loben. Von den Fragen der Pressevertreter:innen beantwortete sie gerade mal drei Stück, gleich als Erstes nahm sie laut Spiegel eine Frage des rechten Onlinemediums «Breitbart» an.
Die Konferenz beendete Zacharia plötzlich, weil der Präsident gleich den Helikopter besteigen würde, um nach Alaska zu fliegen, wie sie sagte. Der Abflug stand aber erst eine Stunde später auf dem Programm, weshalb die anwesenden Journalist:innen mit Erstaunen reagierten. Um Zacharias Premiere mit den Worten des The Guardian zusammenzufassen: «Well, that was weird.»

Kurz-News
Schweiz
Nahost-Konflikt wirkt sich auf Schweizer Tourismus aus
Der Schweizer Tourismus leidet unter dem Nahost-Konflikt und den damit verbundenen Störungen im internationalen Flugverkehr. Wie Nau berichtet, reisen vor allem Gäste aus Asien seit dem Ausbruch des Konflikts Ende Februar seltener nach Europa und in die Schweiz. Gemäss den jüngsten Daten des Bundesamts für Statistik sank die Zahl der Logiernächte in Schweizer Hotels von Januar bis August gegenüber dem Rekordjahr 2025 um 0,7 Prozent auf 30,2 Millionen. Die Rückgänge bei Reisenden aus Indien (-23 Prozent), den Golfstaaten (-16 Prozent) und China (-7 Prozent) waren besonders deutlich.
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Kritik an Albert Röstis Verkehrspolitik
Eine bürgerliche Allianz aus SVP, FDP und Mitte kritisiert Bundesrat Albert Röstis Verkehrspläne: Wie der Tages-Anzeiger berichtet, fordern die Vertreter von SVP, FDP und Mitte einen Ausbau der Autobahnen gegen die massiv gestiegenen Staustunden – denn der Verkehrsminister plant deutlich mehr Geld für den Bahn- als für den Strassenausbau ein. Kritik kommt auch vom Verband der verladenden Wirtschaft (VAP): Röstis Pläne würden den Güterverkehr links liegen lassen, warnt der Verband. Zusätzliche Personenzüge dürften den Güterverkehr nicht verdrängen.
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Ab November: Neue biometrische ID für Schweizer:innen
Ab Anfang nächsten Monats gibt es für Schweizer:innen eine neue biometrische Identitätskarte. Diese entspricht bezüglich Sicherheitsstandards und gespeicherter Daten dem biometrischen Schweizer Pass, wie SWI Swissinfo.ch schreibt. Der Bezug der neuen ID ist freiwillig, und wer eine gültige ID ohne Chip besitzt, kann diese bis zu ihrem Ablaufdatum weiterhin für Reisen im EU-/Schengen-Raum nutzen. Grund für die Einführung ist etwa ein höherer Schutz vor Missbrauch. Wichtig: Die biometrische Identitätskarte ist nicht mit der E-ID zu verwechseln, die ab nächstem Jahr erhältlich sein soll.
International
Papst Leo hat Lungenkrebs
Papst Leo XIV. ist an Lungenkrebs erkrankt, wie der Spiegel berichtet. Dem Oberhaupt der katholischen Kirche wurde der untere Lappen der rechten Lunge entfernt. Der 71-Jährige soll die rund 90-minütige Operation gut und ohne Komplikationen überstanden haben. Der Papst teilte bei seinem vergangenen Sonntagsgebet auf dem Petersplatz selbst mit, dass er einen Knoten in der Lunge habe, der in «einem frühen Stadium» entdeckt wurde.
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Drahtzieher für Mord an Rapper Tupac verurteilt
30 Jahre nach dem Tod des US-Rappers wurde gestern in Las Vegas ein Strafmass verkündet: Der ehemalige Gang-Anführer Duane «Keffe D» Davis wurde laut BBC wegen der Anstiftung zum Mord an Tupac Shakur zu mindestens 40 Jahren Haft verurteilt. Eine Jury befand den 63-jährigen Davis, früherer Anführer der Strassengang South Side Compton Crips, bereits im September für schuldig. Die Staatsanwaltschaft sah Davis laut SRF als den Drahtzieher des tödlichen Angriffs im Umfeld rivalisierender Gruppen. Tupac war im September 1996 in Las Vegas erschossen worden. Duane Davis hat angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Das Nützliche zum Schluss
Znacht: Done ✅

Die Kürbis-Ricotta-Patties von Nom-Nom sehen richtig gut aus.
© nom-nom Food Studio
Kennst du auch so Phasen, in denen man kulinarisch höchst uninspiriert ist und nicht weiss, was man kochen könnte? Eine Freundin von mir hat mir vor kurzem die Seite des Zürcher Visual Storytelling Studios Nom-Nom empfohlen.
Ihre Rezepte sehen grossartig aus: Wie wäre es zum Beispiel mit Kürbis-Ricotta-Patties? Der Kichererbsen Kartoffel Eintopf mit Harissa klingt ebenfalls sehr fein, genauso wie die Steinpilz Marroni Ravioli …
Ich lass dich jetzt erstmal deinen Morgen-Kafi fertig trinken. Aber die Rezepte kannst du dir ja schon mal fürs Znacht screenshotten, wenn du nach Feierabend ideenlos vor dem Supermarktregal stehst.
Love’n’Peace!
Merci fürs Lesen.
VANJA KADIC
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Engagement
🎲 Rätsel zum Schluss

Errate im 6iBrief Rätsel das gesuchte Wort in höchstens sechs Versuchen. Jeden Tag gibts ein neues Wort zu erraten.
So funktioniert es:
Du gibst ein Wort ein.
Grün: Buchstabe ist richtig und am richtigen Ort.
Gelb: Buchstabe ist im Wort, aber an der falschen Stelle.
Grau: Buchstabe kommt im Wort nicht vor.
Viel Spass beim Knobeln!

